Vertrauen in NTM bringt Ergebnisse


Bengt und Kristina Samuelsson in Rättvik, Schweden, betreiben eine Spitzenleistungs-Herde von VikingRed und VikingHolstein in Mitelschweden. Die Samuelssons verwenden den Nordic Total Merit Index (NTM) als ihr Zuchtziel und als primäre Richtlinie für die Auswahl der Bullen, die in ihrer Herde verwendet werden sollen. 
 
Der Betrieb ist seit vielen Generationen in ihrem Besitz. Bengts Großvater hatte fünf Kühe und dann begannen Bengts Vater und seine beiden Brüder damit, den Betrieb weiter zu entwickeln. Sie brachten die Herde auf rund 100 Kühe. 
 
Bengt und Kristina haben den Betrieb auch vergrößert und haben jetzt 420 Milchkühe an zwei verschiedenen Standorten: 300 Kühe auf dem Betrieb Botans und rund 120 in Österfors, einen Betrieb,, den sie 2012 gekauft haben und der 50 km von dem Hauptbetrieb Botans entfernt liegt. Eine Hälfte ihrer Herde besteht aus VikingRed und die andere Hälfte aus VikingHolstein, zudem haben sie einen kleinen Prozentsatz (ungefähr 6 %) an Kreuzungskühen.

Zuchtstrategie - NTM ist die Richtlinie
 
„Zur Zucht verwenden wir den NTM, wir testen alle reinrassigen Färsen. Bei einigen unserer Top-Färsen setzen wir Väter von tollen Söhnen ein, um die Top-Bullen der nächsten Generation zu züchten. Für die restlichen Top-Färsen verwenden wir X-Vik, gesexte Spermadosen (ca. 80 % der Besamungen). Die Färsen, für die wir keinen Ersatz wollen, besamen wir mit Angus-Fleischsperma”, erklärt Kristina zu ihrer Zuchtstrategie mit dem NTM.
 
„Bei unseren Kühen verwenden wir etwa 30 % Fleisch-Spermadosen. Den Rest besamen wir mit konventionellem Sperma”, fügt sie hinzu.
 
Josefin, die Tochter von Bengt und Kristina, engagiert sich auch für das Zuchtziel des Betriebs. „Wir sind vom NTM überzeugt, weil wir sehen, dass unsere Tiere immer besser werden, und dies geht auch aus Studien hervor“, sagt sie. 
 
„Wenn man die Kühe in unserer Herde anhand ihres NTM gruppiert, kann man große Unterschiede feststellen. Die Kühe mit einem hohen NTM sind wirtschaftlicher als die Kühe mit einem niedrigeren NTM. Es mag schwierig sein, dies auf Einzelebene zu sehen, aber wir sehen es an der Gesamtleistung der Herde”, sagt Josefin. 

Hochleistungskühe im Fokus 
 
Neben hohen NTM-Werten sind Produktionssteigerungen für die Samuelssons von Bedeutung. „VikingGenetics kombiniert viele verschiedene Eigenschaften und Merkmale im NTM. Wir achten besonders auf den Milchindex der von uns verwendeten Bullen. Eine hohe Produktion ist eines unserer wichtigsten Zuchtziele, und das gilt sowohl für VikingRed als auch für VikingHolstein”, sagt Bengt. 
 
Bei VikingRed achten Sie auf hohe Erträge und Klauengesundheit. Hier erkennen sie, dass sie mehr Fortschritte machen müssen. Die Samuelssons sagen: „Wir setzen Bullen mit einem guten Klauengesundheits-Index ein, damit wir die Klauengesundheit in der nächsten Generation verbessern können“.

„Wir fühlen uns der roten Kuh nah, weil man weiß, dass die rote Rasse eine etwas geringere Produktion hat als die Holstein. Sie haben allerdings eine bessere Gesundheit, Fruchtbarkeit und Vitalität als die Holstein, sie behaupten sich”, sagt Kristina. „Eine Kuh mit diesen Eigenschaften ist am Ende genau so wirtschaftlich wie eine Holstein“, stimmt Bengt zu. 

Bei VikingHolstein wollen sie Fortschritte in der allgemeinen Gesundheit machen und interessieren sich für mittelgroße Kühe. „Wir achten auf die Größe, weil wir keine zu großen Kühe wollen, die nicht in unser System passen“, erklärt Kristina. „Wir wollen einheitliche Rinder in unseren beiden Rassen”, fügt Bengt hinzu.

 
„Wir sind vom NTM überzeugt, weil wir sehen, dass unsere Tiere immer besser werden, und dies geht auch aus Studien hervor“.

Gesundheit ist eine Grundvoraussetzung
 
Kristina erklärt, sie hätten die Erfahrung gemacht, dass Gesundheit und hohe Produktion einander nicht ausschließen müssen. „Wenn wir uns Signaler Djurvälfärd ansehen (ein System zum Vergleich von Tierwohl und Wirtschaftlichkeit unter Milchviehhalter in Schweden), gehören wir zu den Top 10 %. Momentan liegen unsere Kosten bei weniger als einem Cent pro kg Milch in unseren beiden Herden. Wir haben in beiden Herden niedrige Tierarztkosten pro kg Milch”, sagt sie stolz.
 
„Das Beste an unseren Kühen ist, dass wir so niedrige Kosten für die Tiergesundheit haben. Die Kühe produzieren eine Menge und bleiben gleichzeitig gesund. Das geht Hand in Hand”, betont Josefine. 
 
Embryo-Strategie im Mittelpunkt des Betriebs 
 
In Ihrer Zuchtstrategie werden die Tiere entsprechend ihrer NTM-Einstufung organisiert und klassifiziert. 
 
Durch die Klassifizierung gemäß NTM ist es einfacher geworden, die Zucht zu verwalten, was die Verwendung von Embryonen angeht. Sie sind eine Empfängerherde und implantieren 10 bis 12 Embryonen pro Monat. Es ist wichtig für sie zu wissen, welche Färsen die Embryonen austragen sollen.
 
Diese ehrgeizige Familie züchtet leidenschaftlich gern, und die Ergebnisse dieser Leidenschaft sind offensichtlich. Kürzlich haben sie einen VikingHolstein-Bullen namens VH Botan an VikingGenetics verkauft und vor einigen Jahren einen Bullen namens VR Salix. Die bekanntesten Bullen vom Betrieb Botans sind die verstorbenen VikingRed-Vererber B Jurist und Botans.
 
Im Laufe der Jahre hat VikingGenetics etwa 20 Jungbullen vom Betrieb Botans gekauft. Sie haben Färsen sowohl nach Finnland als auch nach Schweden verkauft und jeden Monat werden ungefähr vier Bullen genomisch getestet, um festzustellen, ob sie in die Zuchtprogramme von VikingGenetics aufgenommen werden könnten. 
 
In den letzten Jahren haben sie VikingGenetics-Vertragsspülungen für VikingEmbryo durchgeführt und diese Embryonen in ihre eigenen Tiere übertragen. Sie haben vor 10-15 Jahren mit dem Embryotransfer angefangen und Embryonen von VikingGenetics gekauft. Es gibt viele gute Kühe in der Herde, die von den gekauften Embryonen abstammen. 

Fakten: 

  • Herde: 420 Milchkühe in den beiden Betrieben: Botans und Österfors.
  • Betrieb: Botans 160 ha und Österfors 250 ha.
  • Melken: 22er Karussell in Botans und ein Parallelstand mit 18 Melkplätzen in Österfors.
  • Mitarbeiter: 10 Vollzeitbeschäftigte.
  • Produktion Botans: 13,202 kg ECM mit 4,1 % Fett und 3,6 % Einweiß.
  • Produktion Österfors: 13,041 kg ECM mit 4,3 % Fett und 3,6 % Eiweiß.

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